Ultra-Trailrunning – Thomas Ehmke

X-BIONIC® hat mich im Hinblick auf der STUNT100 und den am 28. August stattfindenden The North Face Ultra-Trail du Mont Blanc (166km mit 9.400Hm) mit hoch-funktioneller Runningwear ausgestattet, um sie auf solchen Extrem-Distanzen zu testen. Bei beiden Läufen geht es darum in anspruchsvollem Gelände bei nicht voraussehbarem Wetter lange zu laufen.

Durch die herbstliche Kälte bin ich endlich dazu gekommen das X-BIONIC® Cap zu testen. Im Allgemeinen mag ich dicke Mützen beim Laufen nicht so. Da sie meist zu warm sind und mich durch Kratzen und Jucken irre macht. Daher habe ich es vorgezogen mit dem tragen des Caps sehr lange zu warten. Ich habe das Cap erst beim Rad fahren getragen und bei den täglichen Besorgungen, also alles ohne große körperliche Anstrengung.

 

Dabei habe ich schon gemerkt das ich trotz der abgedeckten Ohren immer noch sehr gut hören konnte, was gerade beim Radfahren mehr als praktisch ist. Letzte Woche habe ich das Cap auf einem meiner langen Läufe getragen. Genauer auf einem drei Stunden dreißig, Trail Trainingslauf. Während dieses Laufes habe ich auch mehrfach Phasen gehabt wo auch die Sonne schien. Der Trail war gespickt mit kalten Tälern sowie sehr Steilen Passagen.

 

Trotz dieses schnellen Temperaturunterschiedes war das Cap sehr angenehm zu tragen. Es kratzt nicht, rutscht nicht, und der Effekt zu kühlen, wenn es notwendig ist, und zu wärmen, wenn es gebraucht wird, hat mich bisher mehr als begeistert.

 

Nach diesem Lauf ist das Cap jetzt zu einem Teil meiner täglichen Laufausrüstung geworden.

22.10.2009 - 12:05
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Wie schon im vorherigen Bericht erwähnt nach dem Brocken-Marathon 2006 habe ich angefangen Ultra-Marathons zu laufen. Nach dem Einlauf ins Ziel ging es mir noch so gut das ich gedacht habe da geht noch mehr. Nun stand ich wieder am Start beim gleichen Marathon. Es ist das fast gleiche Wetter, bedeckter Himmel und die Ansage war Regen und Null Sicht auf dem Brockengipfel.

Material:

- Energy Accumulator Shirt Long Sleeve

- Energizer Boxer Shorts

- Fennec Shirt Short Sleeves

- Running pants medium

- Spyker

- run evolution socks + Dirty Girl Gaiters

Ich treffe am Start noch viele alte Bekannte, irgendwie treffe ich bei solchen Veranstaltungen immer wieder auf die gleichen. Jetzt sind es die Läufer von „Friends for Life“ aus Braunschweig. Dann kommt der Startschuss und es geht los. Die ersten 9km ganz gesittet auf Trails und Waldwegen zum Fuß des Brockens. Ich laufe ein ganzes Stück mit Marco, mit dem bin ich schon beim STUNT100 gelaufen und wir haben uns beim UTMB kurz gesehen. Wir fachsimpeln während des Laufens noch über 100 Meilen Läufe und wie man sich nach 42h Stunden Non-Stop Laufen fühlt. Dafür ernten wir von den Mitläufern nur komische Blicke. Aber das ist ja meistens so.

 

 

Kurz nach Ilsenburg bei Kilometer Neun lasse ich Marco ziehen. Meine Beine wollen langsamer. War der Traillauf am Vortag über 20km doch keine gute Idee? Aber das Wetter war so toll da konnte ich nicht anders, da kam meine TRAILSUCHT mal wieder durch. Auf dem Weg den Brocken hinauf treffe ich auf Alex. Er erzählt das er lieber marschiert und bis zu dreimal im Jahr Marathon läuft. Beim Brocken-Marathon war er aber noch nie. So bremse ich seine Geschwindigkeiten Bergauf ein wenig und wir überqueren im Nebel und gefühlten Null Grad den Brockengipfel.

Mein langärmiges Oberteil war mal wieder eine gute Wahl, so muss ich nicht wie viele Läufer eine Tüte über mich ziehen. Durch die Kombination mit dem Fennec Shirt ist es auch nahezu winddicht und wärmt mich super. Es geht wieder bergab und das bis auf ein paar kleine Steigungen bis ins Ziel. Langsam beginnt es zu regnen. Der Regen ist durch das Shirt nicht spüren und auch als es später richtig durch ist, ist es noch sehr angenehm zu tragen.

Irgendwann sagt Alex das er nicht so schnell bergab kann, seine Hüfte macht ihm Probleme und wir trennen uns. Ich laufe in flottem Tempo bergab und der Regen nimmt immer noch zu. Ein Blick auf die Uhr ich muss schneller werden sonst schaffe ich meine anvisierte Zielzeit nicht mehr. Aber siehe da die Beine wollen nicht mehr Geschwindigkeit hergeben, das liegt wohl jetzt wirklich am Vortag Trail-lauf.

Ach egal Spaß haben darum geht’s, so laufe ich im gemütlichen Tempo ins Ziel wo meine Freundin und meine Tochter warten. Sie sagen ich hätte mich ruhig mal beeilen können es ist kalt beim warten. Na gut beim nächsten Mal bleib ich unter 4h19min, dafür war mir nie kalt. :-)

Ein schöner Lauf immer wieder toll und wer jetzt überlegt wie man solche Steigungen trainiert um sie hochlaufen zu können. Dem sei gesagt das dort bis auf die ersten Läufer keiner hochläuft. Alle gehen das ist kraft sparender und nahezu gleich schnell. Später hat es dann auch noch den Vorteil das die Beine auch noch gut bergab laufen können. Also locker bleiben und es einfach ausprobieren..... Aber die richtige Kleidung und vielleicht sogar eine eigene Flasche mit Wasser sollte man dabei haben, denn die Zeit zwischen den gut ausgestatteten Verpflegungsposten kann lang werden.

15.10.2009 - 12:02
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„Ich bin wieder da“ passt gut denn der The North Face Ultra-Trail du Mont Blanc ist jetzt gut 5 Wochen her. Zudem passt es zum Brocken-Marathon denn dort habe im Jahr 2006 mein Entschluss gefasst Ultra`s laufen zu wollen. Das war nämlich das erste Mal das ich nach einer Distanz von 42km nicht körperlich am Ende war im Ziel. 

Die letzten Wochen habe ich fast nur mit Regenerations-Läufen und Wiederauffüllen der Muskelspeicher verbracht. Wobei ich seit Anfang dieser Woche wieder verstärkt Trail gelaufen bin und meine X-Bionic Kleidung jetzt bei nur noch ca. 15°C teste. Die Kleidung hält auch sehr schön war wenn sie muss ich bin immer noch begeistert. So habe ich in der letzten Woche gemerkt das mein Körper sich scheinbar gut erholt hat. Da habe ich unter Rücksprache mit meiner Familie den Entschluss gefasst beim Brocken-Marathon in Wernigerode am 10.10.09 zu starten.

Das sagt der Veranstalter dazu: Bei dieser fast schon legendären Laufstrecke lohnt sich ein Blick auf das Höhenprofil auf alle Fälle. Jährlich findet diese besondere Herausforderung neue, begeisterte Fans. Der Veranstalter verspricht mal wieder einen anspruchsvolle Strecke die aber auch landschaftlich wirklich toll ist. Nach 19km mit einem sehr steilen Anstieg ist der Läufer dann auf dem Gipfel und muss seine Muskulatur überreden ab jetzt fast nur noch abwärts zu laufen. Achtung! Der Brocken-Marathon ist ein Wettkampf mit ganz besonderen Anforderungen. Über 1000 Höhenmeter machen diesen Marathon zu einem der schwierigsten Ausdauerläufe Deutschlands. Nur sehr gut trainierte Läuferinnen und Läufer sollten diese Herausforderung annehmen. Auf dem Brockengipfel herrscht Hochgebirgsklima. Mit starkem Wind und Wetterumschlag muss gerechnet werden. Jeder Teilnehmer sollte sich darauf einstellen und trägt die persönliche Verantwortung für seine Gesundheit. Für den Fall, dass auf dem Brocken unzumutbare Wetterbedingungen erwartet werden, behält sich der Veranstalter operativ eine Streckenveränderung vor. (Zitat von der Webseite des Veranstalters) 

Als ich das letzte Mal dort gestartet bin hatte ich neblig-kaltes Wetter mit einer minimaler Sicht auf dem Brocken. Ich hoffe zur Zeit das das nicht wieder so sein wird. Wobei die Wetterprognosen ja nichts Besseres versprechen. Wahrscheinlich wird es mal wieder sehr windig und kalt auf Norddeutschlands höchsten Berg. Nur hoffe ich das es nicht wieder regnet oder sogar schon schneit. 

Material für den Lauf: 

Spyker ( mit denen ich schon so gute Erfahrungen auf langen Strecken gemacht habe) 

Running Pants Medium,

Fennec Shirt (bei guter Witterung)

Energizer Shirt Long Sleeve (bei kalter Witterung)

X-Bionic Cap (bei starkem Wind)

Sollte sich jetzt jemand fragen weswegen ich schon wieder so schnell ins Training einsteige, ich denke das kann ich erklären. Denn ich starte Anfang November beim KILL50 (www.KILL50.de) das ist zwar ein toller Lauf, bei einer tollen Strecke aber ohne Training möchte ich da auch nicht an den Start. Also ab über den Brocken …. Ihr werdet es hier erfahren wie es war! :-)

  

 

 

01.10.2009 - 14:29
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Ein Freund hat mich noch letzte Woche daran erinnert, das ich schon vor Jahren mal vor hatte den UTMB zu laufen. Das war lange bevor ich wusste was es bedeutet mehr als einen Marathon zu laufen oder erst recht nicht wie ich mehr als 24 Stunden durchhalten sollte. Mit genau diesem Gedanken stand ich nun in Chamonix du Mont-Blanc mit ca. 2300 anderen Startern am Start und wir werden beschallt von Partymusik und Anfeuerungen der Schaulustigen …. 9 Minuten bis zum Start. Aber nun mal von Anfang an. Am Mittwoch mache ich mich ziemlich kurzfristig mit einem Freund und dessen Wohnmobil auf zum Mont-Blanc. Mein eigentlicher Fahr- und Laufpartner ist leider krank geworden, was wirklich sehr schade ist denn es ist auch sein großer Traum gewesen. So geht es fast in einem Rutsch an den Genfer See an dem wir unsere Nacht verbringen. Am nächsten Tag geht es weiter nach Frankreich und mit ein bisschen Sightseeing auf der Strecke verbringen wir den Vormittag. Wir erklettern noch den letzten Berg um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen was uns am Ende der Strecke erwartet. Das Wetter ist super klasse! Der Aufstiegsweg sieht fast auf der ganzen Strecke so aus: steinig von kleinen Flüsschen durchzogen und an besonders steilen Stellen mit Leitern gesichert. Nachdem ich mein Zimmer im Hotel dann bezogen habe gehen wir uns anmelden und den Rucksack registrieren lassen sowie die Pflichtausrüstung vorzuzeigen. Das ganze wird bei uns Deutschen gegenüber den Franzosen sehr einfach gehandhabt, sodass wir nur unterschreiben müssen das wir es dabei haben und fertig.

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Danach geht es los noch was zu essen besorgen und den Abend rumbringen. Es ist zu merken wie klein die Welt doch ist unter den 94 Deutschen Teilnehmern sind viele die ich schon von anderen Wettkämpfen kenne. So auch Florian Bechtel und Andreas Petruck mit denen ich kurz entschlossen noch viele Stunden verbringen sollte. Nach einer eher kurzen Nacht durch die Aufregung bedingt ziehe ich aus meinem Hotel aus und bei Florian und Andreas auf dem Campingplatz ein. Wir fahren zusammen um 14 Uhr zur Pasta-Party nach Chamonix. Es ist schönster Sonnenschein obwohl der Mont-Blanc sich in Wolken hüllt. Zu 18 Uhr geht es dann fertig ausgerüstet an den Start mit 2300 anderen Teilnehmern. Wir werden wie oben schon erwähnt mit Conquest of paradice beschallt. Das ist die eigentliche Hymne des UTMB was sehr passend ist denn hier wird jeder Läufer gefeiert wie ein Held. Am Start: Ich starte weil es in ca. 2 Stunden dunkel wird gleich in dem X-Bionic Energie Accumlator Shirt mit langen Armen, Spykern und einer dreiviertel langen X-BIONIC Running pant. Das sollte mich nach meinen guten Erfahrungen mit der Kleidung von X-Bionic gegen die Kälte der ersten Nacht gut rüsten. Für die eventuell noch anliegende zweite Nacht gibt es ja noch die Regenjacke das Buff und die Handschuhe aus der Pflichtausrüstung. An den Füßen trage ich Terroc 330 von Inov-8, für mehr Grip und stylische Gaiter in Geparden Farben von DirtyGirlGaiters. Als Rucksack habe ich ein extra kleines Modell von der Firma NathanSports gewählt mit dem ich schon einige Ultras gelaufen bin. Außerdem fühlt er sich sehr gut an und lässt sich auch nach Stunden noch gut tragen. Zusätzlich benutzte ich einen Bauchgurt mit einer Flasche und einigen Taschen für kleinere Ausrüstungsgegenstände, so ist die Ausrüstung so leicht wie möglich und so klein wie möglich.

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An Wasser kann ich, wenn es drauf ankommen sollte, maximal 4,5l mit mir rumtragen was besser nicht der Fall werden sollte. Denn dann wird es schwer werden mich noch schnell fortzubewegen. Und …. dann kommen die letzten 10 Sekunden die zählen alle Läufer zusammen mit. Es sind Läufer aus fast allen Länder der Welt am Start. Und schon geht es los. Wir drängen uns alle zur Startlinie an Laufen ist nicht zu denken. Das bleibt auch für die nächsten 500m so durch den Ort Chamonix. Wir werden gefeiert wie die bei Auszog der 300 Spartaner aus Sparta im Kampf gegen die Persier. Aber irgendwann ist dann Platz und alle laufen los als wäre es ein Stadtmarathon und kein 100 Meilen Berg-Ultra. Naja ich trabe also mit mal schauen wie lange das geht.

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Les Houches (8,0km., 1012Hm) Alles geht mit Stöcken auf den Berg an Laufen ist durch die Steigung gar nicht zu denken. Ich denke nur das ist erst der erste von 11 Bergen. Das kann ja heiter werden die Herzfrequenz liegt bei einer Auslastung von 90%. Ich muss das Tempo rausnehmen. Ich überquere La Charme (14,9km, 1799Hm) und die Sonne geht sehr schnell unter sodass ich im Dunkeln in Saint Gervais (21,0 km, 807 Hm) ankomme. Mein langarmiges Oberteil wärmt mich so gut das ich mich nicht wie die anderen Teilnehmer umziehen muss sonder mich in aller Ruhe verpflegen kann. Dann geht es weiter über Les Contamines (30,9 km, 1160 Hm) in die Nacht hinein. Die Schlange der Stirnlampen ist durch Nacht über Kilometer zu sehen und das solange ich sehen kann. Langsam wird es kälter und nebliger an den Wege sind immer noch sehr viel Zuschauer die uns feiern wie die größten Helden La Balme (38,9 km, 1706Hm) Auf diesem Verpflegungspunkt steht eine große Runde Lampe die schon seit Stunden zusehen ist und den Läufern den Weg weißt und vorgaukelt das es Vollmond ist. Der Verpflegungspunkt ist super ausgestattet, ich ernähre mich wegen der Kälte fast nur noch mit Nudelsuppe weil sie so schön wärmt. Col du Bonhomme (42,5 km, 2329Hm) Der Aufstieg ist nicht nur die Unwegsamkeit und Dunkelheit erschwert, sondern auch durch dichten Nebel mit leichtem Nieselregen. Dabei ist es immer noch nicht so kalt das ich eine Regenjacke brauche. Später berichten mir Mitläufer das wir nur noch 5 Grad Celsius hatten. Ich hab es nicht gemerkt. Wobei mir die Anstrengung anzusehen ist!

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Refuge de la Croix du Bonhomme (44,4 km, 2433Hm) Der Weg war durch den Nebel nur noch durch die Rufe und Leuchten der Helfer zu finden. Ohne die wären die Streckenmarkierungen nicht mehr zu erkennen gewesen. Ich möchte nicht wissen wie oft ich vor einem Abgrund gestanden habe. Aber danach geht es dann wieder abwärts. Ich werde immer wieder von Italiener und Franzosen überholt die den Berg hinablaufen als wäre unten das Ziel. Les Chapieux (49,8 km, 1549Hm) Dort im Zelt sehe ich Andreas das letzte Mal der mir mitteilt das es ihm vom Kreislauf nicht gut geht und er langsamer machen muss. Er meint es wäre nicht sein Tag. Nun ja ich sag er soll warten der morgige wird bestimmt besser :-) Etwas Humor schadet ja nie. Wir verabschieden uns mit wir sehen uns … naja leider erst im Ziel wieder! Col de la Seigne (60,1 km, 2516Hm) Der nächste Gipfel ist im Nebel erklommen. Bei diesem Aufstieg hatte ich das Gefühl er würde nie enden und es könnte auch der Everest sein. Bin mir nicht mehr sicher ob Bergauf mehr Spaß macht mit Sicht auf den Berg oder ohne. Es wird bergab langsam wieder hell und sehr windig. Kurz vor der nächsten Verpflegungsstelle ist das Massiv des Mont-Blanc schon von hinten zu sehen. Was für eine Anblick. Nun geht es schnell weiter über noch ein paar kleinere Berge bis zu einem echt steilen Trail der wohl eigentlich ein Wanderweg ist, nur wandert den so etwas? Naja die Franzosen sprinten mal wieder ins Tal es geht auf Courmayeur zu. Courmayeur (77,5 km, 1190Hm) Dort angekommen habe ich das erste Mal richtig dicke Beine und sie versagen das erste Mal den Dienst beim Laufen. Ich habe einen 4 Stunden auf den Cut-Off herausgearbeitet. Ich verpflastere meine Blasen, esse Nudeln und ziehen mein kurzärmeliges X-Bionic Fennc Shirt an.Danach geht’s weiter, meine Pause ist damit ca. 20 Minuten lang gewesen.

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Refuge Bertone (82,4 km, 1989Hm) Der Aufstieg daraufhin war sehr schwer für mich. Mein Körper wollte nach der Pause in Cormayeur nicht mehr in Gang kommen. Zusätzlich war der Weg sehr steil und lag voll in der Sonne so habe ich sehr lange bis darauf gebraucht. Refuge Bonati (89,9 km, 2020Hm) Arnuva (94,2 km, 1769Hm) von dort aus steigt die Strecke nur noch an bis auf den höchsten Punkt des Trails. Meine Beine wollen eigentlich mehr Ruhe als ständig rauf und runter und rauf wollen sie jetzt gerade mal gar nicht also quäle ich meine Körper nach oben. Grand Col Ferret (98,8 km, 2537Hm) Oben angekommen herrscht ein eisiger Wind und schon wieder Nebel sodass ich mich schnell von meinem Fennec Shirt trenne und in mein wärmendes Langes Oberteil schlüpfe. La Fouly (108,1 km, 1593Hm) Endlich wieder im Tal. Es wird langsam schon wieder dunkel und nach einem kurzen Zeit in einem Verpflegungszelt stelle ich fest das ich ziemlich friere und meine Regenjacke muss jetzt als Kälteschutz herhalten, Handschuhe und Mütze ebenso. Leider muss ich feststellen das meine Beine nicht mehr so recht laufen wollen also ist schnelles gehen mit Stöcken angesagt. Es geht auf einer angenehmen Strecken mit wenig Höhenmeter durch dunkle Ort in Richtung Champex. Das Schöne an diesen Orten ist das auch dort noch Bewohner auf der Straße sind die die Läufer feiern als wären sie die größten Helden. Ein tolles Gefühl!

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Champey-Lac (122,8 km, 1477Hm) Hier ist der UTMB zugleich auch ein großes Volksfest. Verpflegt werde ich in einem 500 Personen Zelt mit super Essen und reichlich Kaffee. Im nach hinein weiß ich glaub ich wieso die die Läufer so feiern, das weiß jeder was jetzt kommt. Nämlich der Bovine, dieser Berg ist der heimlich König des UTMB. Bovine (132,0 km, 1987Hm) Der Aufstieg war sehr schwer! Für die 3,5km fast 5 Stunden, es ist so als wären auf 2,5m breite wahlos Steine gestapelt worden keiner kleiner als 1m im Durchmesser. Das ganze fast gerade immer nach oben. Um andere Läufer sehen zu können vor einem musste ich ständig den Kopf heben was dazu führt das mir letztendlich übel wurde. Von der Anstrengung und Müdigkeit mal ganz abgesehen. Oben am Verpflegungspunkt bin dann im stehen mit Kaffeetasse in der Hand eingeschlafen. Vor dem Aufschlag auf dem Boden aber wieder aufgewacht :-)

 

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Fotos gibt es von dem Aufstieg von mir leider nicht da ich ständig damit beschäftigt war meinen Körper auf laufen zu halten und nicht zu stürzen oder einzuschlafen. Runter vom Bovine nach Trient ging es dann wieder richtig gut die Beine haben sich erholt und trotz des schwersten und steilsten Abstiegs des Trails bin ich schnell in Trient. Trient (138,2 km, 1300Hm) Ich mache nur ca. 5 Minuten Pause und laufe gleich weiter. Wenn unter den letzten zwei Bergen noch so einer kommt hab ich ein Problem mit dem Zeitlimit also weiter. Der nächste Berg geht super … ich überhole sehr viele andere Läufer. Oben holt mich leider die Müdigkeit wieder ein und ich trabe hinter den anderen wieder ins Tal nach Vallorcine. Dieser Abstieg macht mir sehr zu schaffen mein linkes Schienbein schmerzt und die Oberschenkel wollen nicht mehr bergab laufen. Vallorcine (147,7 km, 1260Hm) Dort angekommen heißt es für mich nur noch schnell verpflegen und bloß weiter nicht wieder kalt werden oder noch mehr Müde. Ich trage immer noch das langärmlige Oberteil es wärmt so schön. Ein Berg noch, der Körper läuft auf Notstrom und der Kopf will nur noch fertig werden. Ich schaffe die Strecke zum Fuß des Berges in nur 20 Minuten und beginne mit dem letzten Anstieg und quäle mich hinauf. Oben angekommen geht der Trail immer weiter nichts mich gleich geht’s wieder runter und ins Ziel noch 4 Kilometer schwerster Trail mit Riesen Stufen. Mein Schienbein will nirgends mehr runter. Die Sonne brennt sehr heiß und ich habe das Gefühl das mein Kopf kocht auch Wasser drauf kippen hilft nicht so ganz. Dann endlich stehe ich in La Flegere (158,7 km, 1877Hm) Es geht nur noch 7 Kilometer hinab ins Tal. Aber wer jetzt denkt sie lassen es locker auslaufen keineswegs es geht nochmal nochmal richtig zur Sache. Wurzeln, Steine, Stufen, Kies alles was Spaß macht nur nicht wenn der Körper schon 42 Stunden unterwegs ist. Mental bin ich mittlerweile auch am Ende und selbst der Wille kämpft ..... Jetzt heißt es nur noch fertig werden. Ich unterhalte mich noch kurz mit ein paar Deutschen Urlaubern die mich ein wenig aufbauen. Mit einem Italiener zusammen trabe ich in Richtung Chamonix, wir unterhalten uns mit Händen und Füßen. Chamonix (165,8 km, 1035Hm) Ich laufe in Chamonix ein überall Menschen die klatschen und mich feiern. Doch keiner sagt wo lang die Strecke ist nicht mehr erkennbar, oder ich war zu müde. Ich werde durch die Straßen gelenkt bis es eindeutig ist da ist das Ziel.

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Ich bin da! Nach 42 Stunden und 42 Minuten komme ich als Platz 860 durch Ziel. Am Telefon heule ich erstmal meiner Freundin und meinen Eltern was vor die zu hause die Nächte am PC verbracht haben und mitgefiebert haben. Ich bekomme meine Finisher Weste und einer meiner Träume ist erfüllt. Ein harter aber schöner Traum wars. Ich stelle im ersten Moment für mich fest das mache ich nie wieder ….. naja erstmal nicht …. vielleicht …. Jetzt mit etwas Abstand denke ich weiß ich sogar wie ich so etwas trainieren kann ….! So und jetzt werde ich mich erstmal erholen und ordentlich auskurieren, es kann sich vermutlich keiner vorstellen wie sich mein Körper am nächsten Tag angefühlt hat.

08.09.2009 - 08:54
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Jetzt ist der STUNT100 einige Tage her und schon steht der nächste große Lauf vor der Tür. Der The North Face Ultra-Trail du Mont-Blanc (www.ultratrailmb.com/accueil.php). Das bedeutet etwa 166 km und 9400 Höhenmeter, max. 46 Stunden. Eines der wirklich großen Abenteuer für ca. 2300 Läufer die versuchen in zwei Tagen das Mont-Blanc Massiv zu umrunden.

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Die Strecke läuft durchs Hochgebirge mit Höhen von über 2500Hm. Mit eventuell schwierigen Wetterbedingungen ( Nacht, Wind, Kälte, Regen, Schnee) und wo eine gute körperliche Verfassung, eine geeignete Ausrüstung und persönliche Autonomie unbedingt notwendig sind. Da werden die Produkte von X-BIONIC eine großartige Hilfe sein. Sich nicht ständig umziehen zu müssen. Denn in den Tälern können es bis zu 30° C sein und auf den Bergen so um die 10°C von den zwei Nächten die mir vielleicht bevorstehen mal ganz abgesehen. Also habe ich langsam angefangen mir genauere Gedanken zu machen über meine Ausrüstung. Mein Nathansports Racepack muss noch mit zusätzlichen Aufnahmen für Digicam und ähnlichen Dingen versehen werden. Außerdem stellt sich zur Zeit noch die Frage: Was für Schuhe ziehe ich bloß an? Aber nichts desto Trotz auch das testen meines Körpers ob die Muskelspeicher sich schon wieder etwas erholt haben. Das habe ich heute getan auf einer meiner absoluten Trail-Lieblingsstrecken.

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Die Strecke besteht fast ausschließlich aus Trails vom Feinsten. Achja, blutige Beine von den Dornen gibt’s sogar noch gratis. Das ist ein bisschen wie ein Spielplatz für Große. Die Strecke hat ca. 1600Hm auf 29,8km. Meine Beine scheinen wieder einigermaßen Kraft zu haben, aber einer so tollen Strecke hatte ich auch nicht viel Zeit darüber nachzudenken.

14.08.2009 - 10:14
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Gefühlt 1 Million kurze, aber ruppige Anstiege und die gleiche Anzahl Gefällstrecken – kleine Trampelpfade durchs Gebüsch - herrliche Ausblicke - ständig wechselnde Streckencharakteristik – Helfer, die Dir mit Leidenschaft ihr Wochenende schenken – Im Fall Deines Finishs eine Lebenserfahrung, die Dir niemand mehr nehmen kann - und darüber hinaus noch so unendlich viel mehr – Das ist der STUNT 100 in Sibbesse bei Hildesheim.

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Das verspricht die Ausschreibung und da ich letztes Jahr auch schon da war die Strecke hält auch was der Veranstalter verspricht. Dazu kommen noch die versprochen Wärme des Sommers mit ca. 25 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit im Wald. Auf einem 25km Teilstück geht es ganz flache und ohne nennenswerten Sonnenschutz durch das sogenannte „Death Valley von Alfeld“ Da ist es eine tolle Sache die Kleidung von X-BIONIC® zu testen. Ich bin mit X-BIONIC Energizer Boxer Shorts, X-SOCKS® Run Evolution, X-BIONIC® Running Pants, X-BIONIC® Fennec Shirt sowie Spykern und Wallabys ausgerüstet worden. Meinen Testlauf habt ihr ja nachlesen können. Aber diesmal stand der Kleidung, Trail mit technisch schwierigen Passagen und dichtem Bewuchs, massig Kilometer ohne Versorgung abseits der Zivilisation bevor. So weißt Hansi Köhler am Vorabend mehr als einmal daraufhin, dass die Markierungen auf der Strecke nur Hilfen sind und jeder mit der Karte umgehen können sollte. Sonst ist das verlaufen vorprogrammiert.

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Meine Entscheidung steht da schon fest ich laufe ohne Karte! Das Jahr davor ging das auch außerdem komme ich aus der Gegend. Am Samstag morgen um 8h stehen dann 22 Läufer am Start, davon 4 Frauen. Mit dem Startsignal geht es los in gemächlichen Tempo zu den ersten Anhöhen des Leineberglandes. Die 100 Meilen haben 3.585 Höhenmeter und eine ganze Menge technisch schwierige Trails. Also ganz locker loslaufen. Nach den ersten 12km bin ich in Führung und da ich die Läufer hinter mir nur schwer einschätzen kann lasse ich es laufen und gebe richtig Gas auf den Trails. „Langsam laufen geht auch später!“ ab Kilometer 32 kommt dann mein Körper allen voran mein Magen und der Kreislauf der sagt: „lauf langsamer“. So werde ich bis Kilometer 50 von 4 Läufern kassiert. Mein Wille kann gegen den Körper nicht viel ausrichten habe ich das Gefühl.

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Nach der ersten Runde (50km) muss ich die Schuhe und Socken wechseln, da sich sonst Blasen bilden. Ich werde liebevoll von meiner Freundin aufgemuntert und versorgt. Dann weiter in die zweite von 4 Runden, ich werde nach ca. 10km wieder von einem Läufer kassiert. Der Kopf sagt mittlerweile „das wird heute nichts!“ aber ich werde immer wieder von Helfern aufgebaut. Als Hansi nach 9h Laufzeit im Internet schreibt das es mir schlecht geht ruft meine Freundin an und sagt mir nochmals eindringlich, dass ich endlich langsamer machen soll. Ein anderer Läufer hinter mir (Hans-Dieter Weißhaar) sagt mir dann noch ich soll mal anfangen so zu laufen wie es mir passt und mir Spaß macht. Ab dem Zeitpunkt habe ich dann meinen Mp3 Player angeworfen und bin laut singend durch den Wald gelaufen. Ab dem Zeitpunkt habe ich dann angefangen 5min zu laufen und 5min zu gehen und Kaffee an den VP`s zu trinken. Der Magen beruhigte sich wieder und die Kraft kam wieder....

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Auf einer der schwierigsten Streckenteilen des STUNT100, genau im „Death Valley von Alfeld“, habe ich dann angefangen das Tempo zu erhöhen und wieder die anderen Läufer einzuholen. Die vorherrschenden Temperaturen sind für mich kaum zu merken, so musste ich öfter fragen ob es wirklich schwül ist. Denn gemerkt habe ich davon fast nichts. Die Kleidung hat meinen Körper so effektiv gekühlt das ich nur ein bisschen Wasser über den Kopf brauchte. Nach 100km in der gleichen Zeit wie im Vorjahr war ich wieder in Sibbesse mit der Entscheidung es geht weiter ich bin wieder fit. In der Nacht habe ich dann wieder 2 Läufer kassiert und das mit meiner 5min Formel und bin auf den dritten Platz gelaufen. Da bin ich dann auch bis zum Ende geblieben, der Zweite hat später gesagt ich hätte Ihm wirklich Angst gemacht, dass ich immer näher kam. Nach 23h34min bin ich dann morgens um 07.34h ins Ziel gelaufen.

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Es hat wieder trotz des verkorksten Anfangs großen Spaß gemacht. Aber eines weiß ich: Ohne meiner Freundin, die trotz meiner gestressten Laune mich umsorgt hat, und die Betreuer, die mir sogar ihren letzten privaten Kaffee gegeben haben, wäre das alles so nicht möglich gewesen. (Danke noch mal Dirk) Nun mein Urteil zu der Bekleidung: Die Kühlung durch die Materialien ist wirklich klasse. Wie gesagt ich habe die schwüle des Tages kaum gemerkt. Die Passform absolut der Hammer denn selbst nach fast 24 Stunden saß noch alles dort wo es sollte. Einzig mit Kletten und Dornen hatte ich Probleme, sie ziehen schnell Fäden und beschädigen dadurch die Kleidung. Was ich als sehr angenehm empfunden habe waren die X-BIONIC® Spyker die verhindert haben das selbst im Sitzen das Blut in die Beine rauscht. So konnte ich selbst nach 10 Minuten sitzen wieder frisch anlaufen. Mit den Socken hatte ich etwas Probleme denn scheinbar hatte sich der innere Socken gedehnt bei den bergab Passagen zu einem Wulst aufgeschoben. So musste ich nach 50km mich davon trennen und mit meinen eigenen getesteten weiter laufen. So und nun gehe ich zur Regeneration über, denn in 4 Wochen geht es zum „The North Face Ultratrail du Mont Blanc“

03.08.2009 - 15:29
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Sa/So, 1./2. August 2009:

100 Meilen Trailrunning nonstop - 3.858 Höhenmeter: Das sind die Eckdaten für einen Einladungslauf mit einer tollen familiären Atmosphäre und super Organisation. Einfach rundherum eine tolle Veranstaltung. Das sollte aber keinen täuschen. Die Schwierigkeiten, die einen Läufer bei dem Organisator Hansi Köhler aus Sibbesse erwarten, sind nicht zu unterschätzen.

 

Gefühlt 1 Million kurze, aber ruppige Anstiege und die gleiche Anzahl Gefällstrecken, kleine Trampelpfade durchs Gebüsch, herrliche Ausblicke, ständig wechselnde Streckencharakteristik, Helfer, die Dir mit Leidenschaft ihr Wochenende schenken. Im Fall eines Finishs eine Lebenserfahrung, die Dir niemand mehr nehmen kann und darüber hinaus noch so unendlich viel mehr. Das ist der STUNT 100 in Sibbesse bei Hildesheim. Ich war dort schon letztes Jahr erfolgreich unterwegs auf meinem 100 Meilen Debüt. Im letzten Jahr war ich mit 43 Minuten ganz knapp über der 24h Marke. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen unter 24h zu laufen, was für eine Platzierung dabei herauskommt werde ich dann sehen.

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X-BIONIC® hat mich im Hinblick auf der STUNT100 und den am 28. August stattfindenden The North Face Ultra-Trail du Mont Blanc (166km mit 9.400Hm) mit hoch-funktioneller Runningwear ausgestattet, um sie auf solchen Extrem-Distanzen zu testen. Bei beiden Läufen geht es darum in anspruchsvollem Gelände bei nicht voraussehbarem Wetter lange zu laufen. Nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr gehe ich davon aus das es sehr warm wird. Darum haben X-BIONIC® und ich uns für viele Produkte entschieden die den Körper kühlen und für mehr Energie über eine lange Zeit sorgen.

 

Da aber das Wetter dieses Jahr schneller ändert als planbar konnte ich meinen ersten langen Trainingslauf zum Testen der Kleidung leider nur im Regen machen. Ich bin also im strömenden Regen los (deswegen gibt’s leider auch noch keine Fotos). Mein Trail ist ca. 26km lang und hat 1600Hm, was bedeutet das es in einer Gegend mit einer maximalen Höhe von 380m ü.N.N. ständig rauf und runter geht Außerdem besteht er aus 80 % engen verschlungenen Waldtrail und Waldwegen. Während der ersten Kilometer hatte ich das Gefühl das das Fennec® Shirt am unteren Rücken hochrutschen würde. Aber jedes Mal wenn ich hingriff saß es noch immer wie nach dem anziehen. Das Material schmiegt sich so an den Körper an das es kaum noch zu merken ist.

 

Worüber ich sehr überrascht war, das ich weder gefroren noch das mir zu warm war. Denn die Temperatur hatte sich im Laufe des Vormittages von Anfangs 15°Grad auf später schwüle 23° Grad gewandelt. Aber das Fennec® Shirt, wie auch die Running Pants gleichen selbst diese Temperaturschwankungen sehr schnell und effektiv aus.

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Worüber ich auch sehr positiv überrascht war waren die X-SOCKS® Run Evolution die selbst im total nassen und vermatschten Zustand noch perfekt saßen und an keiner Stelle drückten. Die gesamte Kleidung ist an keiner Stelle verrutscht oder hat sich durch Regennässe gedehnt, wie es ja teilweise andere tut. Einzig mit Ästen und Zweigen sollte ich aufpassen, diese können die Fasern beim hängenbleiben beschädigen. Am Ende meines Laufes habe ich dann die Wirksamkeit der Spyker gemerkt, denn meine Beine hatte nach dem eigentlichen Ende meines Trails noch soviel Energie das ich Ihn auf dem Weg nach Hause noch verlängert habe. So war ich unter 3 Stunden unterwegs für 30,4km mit 1600 Hm bei Matsch und Regen. Das spricht schon für sich wenn ich bedenke das ich jetzt noch regeneriere und der Stunt100 vom Streckenprofil her etwa gleichwertig ist.

 

Ich werde aber in diesem Blog nach dem Stunt100 davon berichten wie es mir ergangen ist vor allem wie sich die X-BIONIC® Kleidung bewährt hat. Wer Lust hat, kann mir während des Wettkampfes eine Mail zukommen lassen das ist auf der offiziellen Webseite von www.stunt100.de möglich :-) Ich melde mich wieder bis bald.....

30.07.2009 - 08:23
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