Gore-Tex Transalpin Run: Team X-BIONIC® unterwegs

Verfolgen Sie unser X-BIONIC® Team auf Ihrer Alpenüberquerung beim Gore-Tex Transalpin-Run 2009.

Von Kopf bis Fuß in X-BIONIC! Dr. Tom Siener, Team X-BIONIC, über seine Erfahrungen während des Gore-Tex Transalpin Runs.

 

X-BIONIC Cap:

Die Mütze hat bei den kalten Temperaturen am frühen Morgen sehr gut gewärmt und vor Kälte geschützt. Das ist natürlich ein wichtiges Kaufargument. Für mich persönlich war aber viel wichtiger, dass ich sie durch ihre Dehnbarkeit ohne Probleme über auf meinen Kopf, meine Haare und meine Ohren ziehen konnte und sie dort auch geblieben ist. Trotzdem war sie extrem leicht. Die üblichen Vlies- oder Funktionsmützen sind fast immer zu klein bzw. schlechter geschnitten.

X-BIONIC Visor Headband:

Die „Schirmmütze“ war leicht und angenehm zu tragen. Die Größe des Schirms war absolut geeignet, um bei jedem Sonnenstand ausreichend zu schützen. Ich denke, es ist eine gute Idee, das „Stirnband“ (das wo der Schirm dranhängt) aus Stoff zu fertigen. Bei Sonneneinstrahlung lassen sich so einerseits die Ohren komplett bedecken und vor der Sonne schützen. Auch hier ist die Dehnbarkeit des Materials von Vorteil. Andererseits lässt sich Band so anfeuchten, so dass ein guter Kühleffekt erreicht werden kann.     

Symframe Running Jacket

Die Jacke hat mich absolut überzeugt, auch wenn uns der harte Test im Regen erspart geblieben ist. Mich hat sie vor Wind und Kälte geschützt und war dabei trotzdem extrem leicht. Eine Spitzenidee finde ich die Noppen im Rücken zur besseren Luftzirkulation, denn da schwitze ich immer am meisten und irgendwann wird es dann kalt. Einen weiteren Pluspunkt gibt es von mir für die beinahe riesige Tasche im Rücken. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Jacke superchic finde… 

X-BIONIC Running Race Shirt long sleeves:

Die Laufshirt hatte ich in kurz und in lang. Die Shirts sitzen optimal und das bei leichter Kompression. Die Shirts an den Haupt-Schwitz-Stellen wie Brust und Rücken mit einem besonderen Gewebe zu fertigen, finde ich von der Idee super. In dieser Ausprägung ist das meines Wissens einzigartig. Auf der Brust hatte ich zu keiner Zeit Schwitzränder. Auf dem Rücken habe ich wegen des Rucksacks sicher mehr geschwitzt als üblich, so dass ich die Wirkung nicht beurteilen kann. Optimal ist auch die Verstärkung im Schulterbereich des langen Shirts für Rucksackträger. Andere Shirts leiden an diesen Stellen extrem. 

X-BIONIC Fennec Running Shirt

Das „Fennek“-Shirt (schreibt man das Tier so?) hat mich beim Bergsprint überzeugt. Als wir um 11.00 Uhr in der prallen Sonne den Hang hochgelaufen sind, war ich mir anfangs sicher, viel zu warm angezogen zu sein. Aber nach etwa 10 Minuten änderte sich das und das Empfinden auf der Haut war angenehm kühl. Auch das Nachschwitzen im Ziel war deutlich geringer ausgeprägt und das Shirt klebte daher kein bisschen am Körper. Ich finde der Effekt ist absolut spürbar! Klasse! 

X-BIONIC Running Pants

Die Laufhosen hatte ich in kurz und ≤. Wie eigentlich bei allen Produkten war ich bei den Hosen überrascht, dass sie wärmten, wenn es kalt war, aber auch bei hohen Temperaturen immer angenehm zu tragen waren. Ich hatte nie das Gefühl falsch bzw. zu warm angezogen zu sein. Auch hier empfand ich den leichten Kompressions-Effekt als äußerst angenehm. Die Hosen sitzen bei mir optimal, keine Falten, kein Kneifen, einfach klasse! Meine Lauffreundin, die unter Temperaturen von 20°C eigentlich immer friert, war von dem dickeren, wärmeren Stoff ganz angetan. Und weil sie ewig lange Beine hat und Schwierigkeiten hat, passende Hosen zu bekommen war auch die Dehnbarkeit ein interessantes Kaufargument. 

X-BIONIC Spyker

Die Spyker sind bei kälteren Temperaturen eine angenehme Möglichkeit, die kurze Laufhose zu verlängern. Obwohl ich der ganzen Kompressions-Strumpf-Forschung ein wenig skeptisch gegenüberstehe, muss ich sagen, dass ich den Kompressions-Effekt bei den Spykern angenehm fand. So angenehm, dass ich sie oft während des gesamten Laufs angelassen habe, auch wenn es nicht mehr kalt war. Im Moment habe ich sie deshalb meiner Schwiegermutter geliehen, die gerade auf Wandertour ist… 

X-SOCKS Run Evolution

Ich habe es ja schon oft betont, aber die doppellagigen Evo-Socken (? meine sind gerade in der Waschmaschine, sonst würde ich den richtigen Namen nachschauen) sind  – was die Ausrüstung betrifft – ein Highlight. Nach 8 Tagen bergauf und bergab und knapp 240 Kilometern hatte ich nicht eine einzige Blase oder auch nur den Hauch einer Druckstelle oder einer Wunde. Dabei waren meine Schuhe nicht gut eingelaufen, denn ich hatte beide Paare jeweils erst zwei mal getragen – was für meine Verhältnisse extrem wenig ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Socken durch ihre doppelte Lage zum einen optimal vor scheuernden Nähten, Ecken etc. im Schuh schützen. Zum anderen polstern sie aber auch kleine „Leer-Räume“ aus in denen vor allem die Zehen sonst herumrutschen und sich wundscheuern. Absolute Kaufempfehlung von mir. Ich hatte übrigens mal eine anderen Hersteller, mit dem ich aber nicht so gut klargekommen bin. 

Eine abschließende Bewertung:
 
Den Leistungs-Unterschied zwischen einem Opel Corsa und einem Porsche merkt man nicht in der Innenstadt, sondern auf der Autobahn oder der Rennstrecke. Und so ist es auch mit der Laufausrüstung: Nicht jeder Hobby-Läufer wird die Möglichkeiten bzw. Eigenschaften dieser Kleidung ausreizen. Je länger und intensiver man jedoch läuft und je extremer die Verhältnisse werden, desto mehr wird man den Nutzen spüren. Für das Auto wie die Kleidung gilt allerdings: Mehr Spaß macht‘s im Porsche!
 
Dr. Tom Siener

29.09.2009 - 12:36
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Den Tag begannen wir entspannt. Das übliche Kofferpacken entfiel und unsere Startzeit für den Bergsprint war 11:07:30 Uhr. Gestartet wurde in umgekehrter Reihenfolge mit 30 Sekunden Abstand. Ausschlafen, Bircher Müsli zum Frühstück, Sonnenbrille auf die Nase und ab zum Start. Hier etwas Small Talk und am Brunnen im Gebirgswasser die Körpertemperatur herunter kühlen.

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Zehn Sekunden, drei, zwei, eins. Bis zum Ziel lagen 6,19 Kilometer mit 936 Höhenmetern vor uns, wobei die Zeit des zweiten für das Team ausschlaggebend ist. Bereits nach den ersten Metern raste der Puls und Tom außer Sichtweite. Aber das hatten wir vorher so abgesprochen. Ich konnte auf das Team vor mir aufschließen, allerdings deren Tempo nur für kurze Zeit halten. Je höher ich kam, desto mehr Teams sammelte ich auf. Ein gutes Gefühl und ein Polster nach hinten für die nächsten Tage. Auf den wenigen, nicht so steilen Abschnitten gönnte ich mir einen Schluck aus der Trinkflasche. Zwar gab es eine Verpflegungsstelle, aber die war meines Erachtens viel zu weit oben. Nach einer anspruchsvollen Wiesenpassage überholte ich schließlich das vor uns gestartete Team und schließlich weitere. Die Renneinteilung stimmt. Endlich hallte der Sprecher über den Hang. Die letzten Kräfte mobilisieren. Kräftiger Doppelstock. Eine Kuppe und 200 Meter waagrecht bis zum Ziel. Die Uhr blieb bei 1:01:54 Stunden stehen. Tom war zehn Minuten schneller und schon wieder erholt.

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Insgesamt ein guter Tag für das Team X-BIONIC. Wir sind motiviert für die nächsten Tage und genossen den Rest des Tages in der September Sonne.

 

X-BIONIC Ausrüstung

Fennec Running Shirt Short Sleeves, Running Pants Short und X-SOCKS Run Speed One.

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Statement des Tages

Tom: Einfach ein schöner Tag: Warm, steil, kurz.

Michi: Zehn Minuten Rückstand auf Tom ist viel. Entscheidend aber, insgesamt nicht zu viel Zeit zu verlieren und Körner für die letzten drei Etappen zu sparen.

11.09.2009 - 07:23
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Beim Start um neun Uhr in Galtür war es empfindlich kalt. So kalt, dass uns die Bäuerin zum Frühstück bereits schon einen Tee mit frischer Pfefferminze serviert hatte.

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Die ersten zehn, zahmen Kilometer bis zur Verpflegungsstelle Jamtalhütte folgten wir dem kulinarischen Jakobsweg. Dann stiegen wir über fünf Kilometer bis auf 2.768 Meter zum Futschölpass. Der Tag gilt als Königsetappe und hat mit seinen zwei bissigen Anstiegen und insgesamt 2.339 Höhenmetern im Auf- bzw. 2.734 im Abstieg und 39,92 Kilometern Länge ein Profil wie das Gebiss eines Wolfes.

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Trotz Blockgeländes kamen wir schnell und sicher ins Tag. Hier rollten wir bis zur Alp Valmala und bereiteten uns auf den nächsten Aufstieg vor, der giftig begann. Auf über 2.000 Metern Meereshöhe liefen wir quer hinüber zur Alp Laret, die wir mit dem letzten Tropfen Wasser erreichten. Sie war die zweite Verpflegungsstelle und begrüßte uns mit einer großen Schweizer Flagge.

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Von hier aus sahen wir bereits den zweiten Gipfel, den 2.793 m hohen Piz Clünas. Ein Berg, der mich an den Mont Ventoux erinnert. Wir kämpfen uns nach oben und können am Grat kleine Läufergestalten erkennen.

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Eine kleine Kletterpassage und wir genießen für einen kurzen Moment den Ausblick auf die umliegenden Bergriesen. Durch Lawinenverbauungen folgen wir einem schmalen Steig talwärts und dem Ziel entgegen.

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Allerdings müssen wir noch einen Gegenanstieg hinauf zur dritten Verpflegungsstelle, der Motta Naluns nehmen. Sie wird das Ziel des Bergsprints sein. Das heißt, wir können auf dem Weg nach Scoul im Engadin die morgige Strecke besichtigen. Bergab kommen uns die sechs Kilometer in der Nachmittagssonne schon weit vor, bergauf werden sie alles von uns fordern. Kurz vor dem Ziel hängen an einer Unterführung Schweizer Fahnen und ich habe Lust auf Käsefondue.

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Die letzten Meter durch das herausgeputzte Örtchen mit dem schönen Kopfsteinpflaster und wir finishen die vierte Etappe. Mit unseren Fennec Running Shirts zogen wir dem Wolf die Zähne – nach dem Marathon des Sables haben sie auch diesen Test bestanden.

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X-BIONIC Ausrüstung

Fennec Running Shirt Short Sleeves, Running Pants Short, Spyker, Visor Headband und X-SOCKS Run Evolution.

 

Statement des Tages

Tom: Es läuft, wir haben viel Spaß und bewegen uns in einer traumhaften Landschaft.

Michi: Nach drei Tagen ein Bergmarathon ist hart. Wie bereits gestern konnten wir am zweiten Gipfel zulegen und das gibt uns ein gutes Gefühl.

10.09.2009 - 08:56
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Nach dem Tag hatte ich Lust auf Pizza. Wir starteten pünktlich um acht Uhr in St. Anton. Die Nacht hatte ich wieder nicht besonders geschlafen und so dauerte es bis zum ersten Gipfel, bis ich richtig fit war, das heißt 13,3 km und 1.500 hm.

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Tom freute sich auf den Apothekerweg und das Team Ungeschminkt über die Spyker. Verständlich bei Temperaturen über 5 °C. Gleich nach dem Start stieg die Forststraße steil an und wir begannen zu schwitzen. Heute trugen wir erstmals die kurzen Runningshirts und ich war um meine Arm´s Energy Accumulator froh. Wie sich später herausstellte sogar in doppelter Hinsicht. Wir gewannen auf der Forststraße schnell an Höhe und kamen zu dem in der Sonne liegenden Kartellstausee.

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Am anderen Ende schlängelte sich der Weg weiter in Richtung Schneegrenze und Darmstädter Hütte. Von dort aus sahen wir bereits die Kuchenspitze, kamen über das Blockgelände aber nur noch langsam voran. Die kleinen Läufer konnten wir nur noch als bunte Flecken zwischen den grauen Steinen ausmachen, die sich schließlich hoch über uns am Fels entlang hangelten. Bis wir zu der Stelle gelangten, hatte sich ein Stau gebildet. Wir warteten geduldig, machten ein paar Fotos und scherzten. Letztendlich war die Stelle harmlos und schnell überwunden.

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1.000 Höhenmeter weiter unten erreichten wir die zweite Verpflegungsstelle. Bereits weit oberhalb konnten wir die taleinwärts führende Forststraße und auf ihr sich jeweils zwei und zwei bewegende Punkte. Plötzlich hatte ich meinen gewohnten Rhythmus wieder. Das Tal und unser Weg führten nach Süden. Es wurde immer heißer. Von X-BIONIC hatten wir genau für solche Tage die neuen Visor Headbands dabei: Der Schirm spendet den Augen Schatten, das 3D-BionicSphere System hält den Schweiß zur Kühlung auf der Stirn und die Strickstrukturen warm bei kaltem Wind in höheren Lagen. An einem der Bäche, die wir querten, hielt ich es und die Arm´s Energy Accumulator ins Gebirgswasser und der lang anhaltende, erfrischende Effekt ist genial. Die knapp 900 Höhenmeter hinauf zum Schafbichljoch nahmen wir im Sturm. Auf einem Steig ging es hinunter zur dritten Verpflegung bei der Friedrichs-Hafener-Hütte und weiter auf einem super Trail zum Talgrund. Die letzten vier welligen Kilometer bei starkem Gegenwind taten richtig weh und in Galltür thronte das Ziel wie auf einem Feldherrnhügel.

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Wie reserviert warteten die beiden Liegestühle bei Polar schon auf uns und wir sahen weitere Teams ins Ziel laufen bzw. humpeln. Die 32,97 km mit 2.437 hm im Auf- und 2.134 hm im Abstieg forderten Teams zur Aufgabe und die Verletzungsquote war hoch. Erste Ermüdungserscheinungen sind bemerkbar und alle blicken skeptisch auf die morgige Königsetappe. Wir hoffen, dass wir an die Leistung von heute anschließen können und werden von unseren Erlebnissen berichten. Apropos: Das führende schottische Team hatte heute einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

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X-BIONIC Ausrüstung Running Shirt Short Sleeves, die Running Pants Short, und die X-SOCKS Run Evolution bzw. Run Spped One. Die Mädels vom Team Ungeschminkt konnte ich nicht zu ihren Spykern befragen, aber ein Daumen nach oben und Antippen der Wade ist ein eindeutiges Zeichen

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Statement des Tages

Tom: Traumhafter Tag, guter Lauf, nun kann es los gehen.

Michi: Endlich lief es am zweiten Anstieg besser und wir konnten Plätze gut machen.

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09.09.2009 - 17:45
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Dagegen setzt sich der Transalpine Run aus unzählig vielen Schritten zusammen. Die heutige Etappe führte über den Arlberg von Lech nach St. Anton. Laut Karte mit knappen 25 Kilometern und 2.014 Höhenmetern im Auf- und 2.169 im Abstieg verhältnismäßig einfach. Aufgrund von Minusgraden am Morgen verschob sich der Start von acht auf zehn Uhr.

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Das Szenario glich dem des Vortages. Alle stürmen los. Doch schon nach einem Kilometer stehen wir im Stau. Von da ab tappen alle im Gänsemarsch auf einem schmalen Pfad bis hinauf zum Rüfikopf, der ersten Verpflegung nach sechs Kilometern.

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Von hier aus sehen wir bereits den Vallugagrat und genießen bei blauem Himmel das Bergpanorama. Ich treffe Till, der mich bereits beim Chiemgauer 100 immer wieder anspornte und als Fotograf dabei ist. Eine heikle Passage bergab und wir laufen in Richtung Rauhekopfscharte, die von Schnee bedeckt ist. Wir queren hinüber zur Stuttgarter Hütte und folgen dem Pfad um den nächsten Berg herum. Seilsicherungen geben uns ein gutes Gefühl.

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In der Ferne erkennen wir Läufer, die sich vorsichtig über ein Felsband tasten. Ich erinnere mich an Till, der sagte, dass es heute einige Stellen gäbe, an denen ein falscher Tritt zum Absturz führt. Die schneebedeckte Passage meistern wir und die letzten 300, steilen Höhenmeter hinauf zum Vallugagrat vor uns. Da manche Läufer mit schlechtem Schuhprofil bzw. ohne Stöcke unterwegs sind, zieht sich der Aufstieg. Oben, mit 2.750 Metern der höchste Punkt des Tages, bleibt gerade noch Zeit für ein Foto und schon hangeln wir uns am Seil hinunter.

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Plötzlich wütende Ruf von unten. Irgendjemand hatte einen Stein losgetreten. Wir kommen zur Mittelstation, lassen den Schnee hinter uns und rennen die Skipiste hinab zur Ulmer Hütte. Während im Winter sich hier die Skifahrer tummeln, wartet auf uns ein kleines Verpflegungszelt. Wir vergeuden keine weitere Zeit, füllen nur noch eine Flasche und nehmen die letzten sechs Kilometer über das Steißbachtal hinunter zum Ziel in Angriff.

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Die Oberschenkel brennen und auf dem Asphalt der Dorfstraße hallen die müden Schritte wider. Heute ist die Runde im Dorf kleiner und die ansteigende Zielgerade fordert die letzten Körner. Im Ziel sind wir froh, heil über den Berg gekommen zu sein und relaxen in den für uns bereit gestellten Liegestühlen. Morgen sollen die Wege breiter sein. Wir sind gespannt.

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X-BIONIC Ausrüstung

 

Wie gestern trugen wir das Running Shirt Long Sleeves, die Running Pants Medium, und die X-SOCKS Run Evolution bzw. Run Performance. Ferner liefen die Mädels vom Team Ungeschminkt mit den Spykern. Nichts ist ehrlicher als die eigene Erfahrung. Wie es ihnen damit ging, ist morgen hier zu lesen.

 

Statement des Tages

Tom: Ich hatte selten so ein mulmiges Gefühl wie beim Anstieg zur Valluga-Grat

Michi: Wir sind nicht wirklich vorangekommen, immer wieder Staus.

08.09.2009 - 07:58
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Die Tage vor dem Start vergehen schnell. Job, die letzten Dinge organisieren, packen. Und als ich gestern Abend losfahren wollte, springt die Kiste nicht an. Logisch, wenn das Licht tagsüber brennt. Irgendwann in der Nacht kam ich dann doch in Oberstdorf an. Es schüttet und die Hoteltür ist geschlossen. Hoffentlich schläft Tom noch nicht. Wir hatten zwar viel kommuniziert und uns gegenseitig ein Bild geschickt, aber sich zum ersten Mal zu sehen und dann gleich eine Woche in einem Doppelbett zu verbringen, ist ein spannender Augenblick. Ich erreiche ihn mobil und zwei Minuten später shake hands. Passt.

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Es beginnt eine große Taschenumräumaktion, denn jeder Teilnehmer, sofern er den Gepäcktransport in Anspruch nehmen will, muss die vom Veranstalter gestellte nutzen. Akkus laden, Wetterdaten checken, Salomon XT Wings 5 Running Rucksäcke vorbereiten. Wir stoßen mit einem Glas Wein an und freuen uns auf den nächsten Tag und unseren Lauf als Team X-BIONIC über die Alpen.

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Dieser bringt eine herbstliche Kühle, wärmende Sonnenstrahlen und blauen Himmel. Keine Spur von abklingenden Regenschauern. Nach einem leckeren Frühstück begeben wir uns zum Startbereich und treffen Stephan, einen Bekannten aus der Wüste vom Marathon des Sables. Er begrüßt mich mit „Dich trifft man auch überall“, nachdem wir uns schon beim K78 in Davos in Richtung Keschhütte begegneten. Als nächstes sehe ich einen Teilnehmer vom Chiemgau 100, Hans, den Vater einer ehemaligen Arbeitskollegin, und Heiko. Seine Freundin startet im Mädels Team Ungeschminkt, das sich einig ist:

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X-SOCKS sind die besten

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Der Startschuss fällt für die 250 Zweierteams. Heute stehen 35 km und 2.543 m im Auf- bzw. 1.915 m im Abstieg auf dem Plan. Wir drehen eine kleine Runde im Ort. Nach ein paar Warmlaufmetern nehmen wir schnellen Schrittes den Freiberg, queren in Kehren unter der Kanzelwandbahn durch und erreichen die Wank Alm bei Kilometer 11, den ersten Verpflegungspunkt.

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Nun geht es steil bergauf zum Kühgrund und weiter zur schneebedeckten Fidere-Scharte, den höchsten Punkt des Tages auf 2.210 m. Der Abstieg ist durch die rutschigen Steine heikel. Hier verlassen wir uns voll auf LEKI, die jeden Schritten vorsichtshalber abstützen. Auf eine erholsame Querpassage folgt der Aufstieg zur Mindlheimer Hütte.

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Bergab und wieder bergauf zum Schrofenpaß.

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Die Strecke zur nächsten Verpflegung in Warth zieht sich. Ein paar Meter bergab. Wir queren einen Back und versuchen auf schlammigen Untergrund wieder an Höhe zu gewinnen. Endlich laufen wir auf einer Forststraße und kommen gut voran. Ein letzter Stich und ein Schild verkündet noch 2 km. Nach einer Ehrenrunde durch Lech laufen wir durch den Zeilbogen und freuen uns auf ein Schluck Weißbier. Wir genießen Pasta und hängen im Liegestuhl zufrieden ab.

X-BIONIC Ausrüstung

Da es in der Früh noch kühl war und für die oberen Regionen kühler Wind vorhergesagt war, entschieden wir uns für das Running Shirt Long Sleeves, die Running Pants Medium, das neue Kultobjekt Spyker für die Wade und die X-SOCKS Run Evolution bzw. Sky Run. Es zeigte sich einmal mehr die Überlegenheit der Produkte: Neben einem hervorragenden Tragekomfort nutzte das Shirt im Aufstieg unseren Schweiß zur Kühlung. An exponierten, zugigen Stellen und im Abstieg hielten uns die Luftrippen angenehm war, so dass wir auf eine weitere Schicht trotz 5 °C auf 2.000 verzichten konnten.

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Statement des Tages

Tom: Mein erstes Blind Date und schon tut es weh.

Michi: Hinten raus war es echt lang und ich war nicht k.o., aber dennoch müde. Als Team funktionieren wir auf Anhieb ausgezeichnet und das wird in den nächsten Tag entscheidend sein.

07.09.2009 - 15:58
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Your X-BIONIC / X-SOCKS Team